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SEN-Schüler und Lernhilfe
Manche Schüler haben spezifische Lernbedürfnisse zu bewältigen, die entweder kurzer Dauer sind oder aber während der vollständigen Schulzeit andauern. Die Europäischen Schulen schenken diesen Schülern besondere Aufmerksamkeit. Sie unterscheiden insbesondere zwischen zwei Schülergruppen:
·        die Schüler mit Lernschwierigkeiten einerseits und
·        die Schüler mit spezifischen Bedürfnissen, die Lernbehinderungen zu bewältigen haben, andererseits.
 
Die Schule bietet den Schülern mit Lernschwierigkeiten eine pädagogische Unterstützung (Lernhilfe oder Learning support), die verschiedene Formen annehmen kann, wie u.a. Wiederholungskurse. Dabei handelt es sich in der Regel um kleinere, kurzfristige und vorübergehende Lernschwierigkeiten.
 
Die Schüler mit spezifischen Bedürfnissen, die an Lernbehinderungen leiden, sind Kinder mit körperlichen, geistigen oder Verhaltensstörungen, usw.
 
Seit 1995 wird der Begriff ‚behinderte Schüler’ jedoch nicht mehr verwendet und ist er durch „Schüler mit spezifischen Bedürfnissen“ (Special Educational Needs = SEN) ersetzt worden.
 
Die nachstehend gelisteten Dokumente enthalten Erläuterungen darüber, wie die Europäischen Schulen diese verschiedenen Schülergruppen betreuen:
 
Integration der Schüler mit spezifischen Bedürfnissen an den Europäischen Schulen - 2009-D-619-de-3
Unterscheidung zwischen den Schülern mit Lernschwierigkeiten und den Schülern mit Lernbehinderungen. Leitlinien des Systems der Europäischen Schulen für Schüler mit besonderen Bedürfnissen. Hilfsmaßnahmen. Formular einer SEN-Vereinbarung.
 
Sondervorkehrungen für Sen-Schüler im rahmen der Abiturprüfungen - 2009-D-559-de-3
 
Lernhilfe im Sekundarbereich: allgemeine Politik - 2004-D-4110-de-3
Definition der Zielgruppe. Rolle der Eltern und Lehrpersonen. Kontrolle, Evaluation und Organisation des Systems.
 
Lernhilfe im Kindergarten und Primarbereich - 2009-D-669-de-2
Aufnahmeprofil für den kindergarten - grundlegende Beurteilung kindergarten - 2009-D-679-de-2
Organisation, Rolle der Eltern und der Lehrpersonen. Definition der Zielgruppe und des „individuellen Erziehungsplans“.

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